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Diakoninnen, Diakone und Mitarbeitende im Diakonat…

… antworten professionell auf die Vielfalt diakonischer Herausforderungen und Felder sozialer Arbeit.

Diakoninnen und Diakone üben das Diakonenamt lebenslang in einen (sozialen) Beruf im Amt der Kirche (Diakonat) aus und sind legitimiert durch die Einsegnung/Ordination;
Mitarbeitende im Diakonat üben einen (sozialen) Beruf im Amt der Kirche (Diakonat) aus:

  • mit einer Vielzahl für den Diakonat förderlichen Qualifikationen, Berufsabschlüssen und darauf aufbauenden Tätigkeiten (z. B. Erzieher/in, Sozialarbeiter/in, Gemeindepädagoge/-pädagogin, Krankenschwester, Verwaltungsfachkraft, Betriebswirt…)
  • in unterschiedlichen Feldern kirchlicher, diakonischer, staatlicher und freier sozialer Arbeit.

Der VEDD will …

  • die besondere Verantwortung von Diakoninnen und Diakonen stärken und sichern, die in das kirchliche Amt berufen und lebenslang auf den diakonischen Auftrag verpflichtet sind,
  • das Berufsbild und Tätigkeitsprofil der Diakoninnen und Diakone beschreiben und weiterentwickeln,
  • das diakonische Profil von Mitarbeitenden im Diakonat fördern.

Im Vorstands-Ausschuss ‚Berufspolitik‘ werden berufspolitische Fragestellungen und Entwicklungen in Kirche und Diakonie fachlich begleitet und analysiert. Der Ausschuss erarbeitet Stellungnahmen und Arbeitspapiere und unterstützt damit Diakoninnen, Diakone und Mitarbeitende im Diakonat in der professionellen Ausgestaltung ihrer Arbeit. Ein Beispiel für die Arbeit im Ausschuss ‚Berufspolitik‘ ist die Entwicklung des Projektes ‚diakonisch arbeiten – berufsbiographisch begleitet‘.

Der Diakonat …

… ist der im Evangelium begründete diakonische Auftrag der Kirche. Er ist eine Lebensäußerung und Wesensäußerung sowie unaufgebbarer Bestandteil der Kirche.

Die Kirche beruft und beauftragt Frauen und Männer mit unterschiedlicher Ausbildung bzw. diakonisch-theologischer Weiterbildung dazu, den Diakonat gemeinsam mit anderen zu gestalten.

Im Diakonat nimmt die Evangelische Kirche ihren Zeugnisauftrag verantwortlich und geordnet wahr. Die Wechselbeziehung von Gottesdienst und Dienst in der Welt soll im Diakonat erkennbar werden. Der Diakonat wird wahrgenommen in Kirchengemeinden, übergemeindlichen Angeboten, in diakonischen Einrichtungen sowie in gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen.

Der VEDD will …

  • die Neuordnung des evangelischen Diakonats mit eigenen Beiträgen und Vorstellungen voranbringen und sich dafür das notwendige Gehör bei Kirche und in ihrer Diakonie verschaffen,
  • die Diskussion um den Diakonat und seine Weiterentwicklung auf EKD-Ebene, in den Landeskirchen und Gemeinschaften im Diakonat verfolgen und seine Ergebnisse sichten und bewerten,
  • die Mitgliedsgemeinschaften über den aktuellen Sachstand zeitnah informieren und den innerverbandlichen Meinungsbildungsprozess zum Diakonat anregen und begleiten,
  • Anregungen, Vorschläge und Rückmeldungen aus den Gemeinschaften sichten und bündeln.

Mit anderen Verbänden im Diakonat arbeitet der VEDD daran, dass die Kirche(-ngemeinden) diakonischer wird (werden) und die Diakonie kirchlicher.

Darum muss der Diakonat nicht nur theoretisch beschrieben, sondern praktisch gestaltet werden.

In folgenden Bereichen engagiert sich der VEDD mit seinen Mitgliedsgemeinschaften:

  • Unter dem Stichwort Bildung und Profession arbeiten der VEDD und die Mitgliedsgemeinschaften daran, zu diakonischem Handeln zu bilden und zu befähigen.
  • Unter dem Stichwort Spiritualität verdeutlichen der VEDD und die Mitgliedsgemeinschaften wie Diakonische Gemeinschaften aus Glauben handeln.
  • Unter dem Stichwort Diakonische Gemeinschaft gestalten, regt an und begleitet der VEDD und die Mitgliedsgemeinschaften (s.o.) verbindliches Leben in Diakonischen Gemeinschaften.

Zusammenfassende Fachaufsätze finden Sie unter IMPULSE.

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