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Die Konferenz der Studierendenbegleitungen (StuBe) ist eine der ständigen Konferenzen im Verband. Die Ständigen Konferenzen tragen zur Erfüllung der Aufgaben des Verbandes und zur Vernetzung der Gemeinschaften bei. (§15 Satzung VEDD)

Studierendenbegleitung ist ein elementarer Bestandteil der Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen. Sie fördert und unterstützt mit einem ganz eigenen Zugang die persönliche und professionelle Entwicklung der Studierenden auf dem Weg zu einer diakonischen Identität.
Studierendenbegleitung ist Beziehungsarbeit und erfordert Beständigkeit. Sie erfolgt durch hauptamtliche Diakoninnen und Diakone, die Studierendenbegleitungen (StuBe). Diese werden von den Gemeinschaften und anderen an der Ausbildung Beteiligten unterstützt. Alle Verantwortlichen haben jeweils verschiedene Zugänge zu den Studierenden und ergänzen sich.

Die Studierendenbegleitung ist in der Ausbildung verankert und braucht Vernetzung zwischen allen Beteiligten.

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Gemeinschaft und Leben

Gemeinschaft und Leben teilen und mitteilen ist konstitutiv für Diakoninnen und Diakone.
Gemeinschaft muss erlernt, gefördert und gestaltet werden. Leben teilen fordert die Studierenden heraus eigene Grenzen zu überprüfen und zu erweitern und sich bewusst in den Diskurs und die Auseinandersetzung mit Anderen hineinzugeben.
Dadurch entsteht eine Kultur des Miteinanders, die sich in der Mitgliedschaft in den Diakonischen Gemeinschaften weiter entwickeln kann.

  • Spannungsfeld zwischen Individualität und Gemeinschaft, Nähe und Distanz, eigenen und fremden Bedürfnissen
  • Erfahrungen mit Konflikten, Kompromissen und Konsens
  • Eigenständigkeit und Arbeitsteilung
  • Entwicklung des Selbstkonzepts
  • Verknüpfung von Theorie und Alltagserfahrung
  • Konfliktfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Frustrationstoleranz
  • Selbstreflexion
  • Teamfähigkeit
  • Persönlichkeitsbildung
  • Resilienz
  • Gemeinschaft konkret erleben, durch gemeinsames Leben, gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsame Feiern
  • Wohngemeinschaften
  • Konfliktbegleitung und Konfliktberatung
  • Formen der Mitverantwortung
  • Präsenz und Ansprechbarkeit der Studierendenbegleitungen
  • Seelsorge, Beratung und Mentoring
  • Gemeinsame und eigenverantwortliche Gestaltung von Projekten und Veranstaltungen

Glaube leben, gestalten und reflektieren

Der Glaube und die eigene Religiosität sind in der Ausbildungsphase einem gewollten Reflexionsprozess unterworfen. Dies kann zur Stärkung aber auch zu Verunsicherungen führen, in denen die Begleitung der Studierenden besondere Bedeutung hat.

  • Eigene und fremde Glaubensstile, Erfahrungen von Gemeinde und geistlichem Leben wahrnehmen und in einen Diskurs bringen
  • Neue Formen des Glaubensausdrucks miteinander entwickeln und gestalten
  • Klarheit des eigenen theologischen Standpunktes entwickeln und Toleranz gegenüber anderen Standpunkten entfalten
  • Theologische Fragestellungen auf dem Hintergrund der Sozialfachlichkeit reflektieren und in den eigenen Glauben und die professionelle Existenz als Diakonin und Diakon integrieren
  • Entwicklung und Reflexion persönlicher und professioneller Spiritualität
  • Dialog über Konfessions- und Religionsgrenzen
  • Sprachfähigkeit des Glaubens
  • Offenheit und Toleranz gegenüber anders Glaubenden
  • Gesellschaftliches Handeln theologisch begründen können
  • Entwicklungsfähigkeit persönlicher und professioneller Spiritualität
  • Seelsorge, Beratung, Mentoring
  • Seminare, Einkehrtage
  • Themen- und Diskussionsabende
  • Gottesdienste, Andachten, Feste

Beruf(ung) und Amt

Gemeinschaft und Leben teilen und mitteilen ist konstitutiv für Diakoninnen und Diakone.
Gemeinschaft muss erlernt, gefördert und gestaltet werden. Leben teilen fordert die Studierenden heraus eigene Grenzen zu überprüfen und zu erweitern und sich bewusst in den Diskurs und die Auseinandersetzung mit Anderen hineinzugeben.
Dadurch entsteht eine Kultur des Miteinanders, die sich in der Mitgliedschaft in den Diakonischen Gemeinschaften weiter entwickeln kann.

  • Diakonische Identität entwickeln
  • Reflexion der zukünftigen Rolle in Amt und Beruf
  • Kennen lernen von Berufsfeldern und Berufsrollenträgerinnen und –trägern
  • Vielfältige Erfahrungen in Kirche und Diakonie
  • Auseinandersetzung mit Themen, wie Berufung, Segen und Amt
  • Gemeinschaft als Notwendigkeit der diakonischen Existenz und deren Weiterentwicklung begreifen lernen
  • Traditionen der Gemeinschaften und Ausbildungsstätten als Ressource und Wegbegleitung wahrnehmen
  • Die Identität als Diakonin und Diakon weiter entwickeln
  • Netzwerke aufbauen und nutzen
  • Kenntnis möglicher Praxisfelder
  • Erkenntnisse über die eigene Person in einen professionellen Bezug zu Berufsfeldern und Stellenangeboten setzen
  • Konstruktive kritische Auseinandersetzung mit Kirche und Diakonie auf verschiedenen Ebenen
  • Begegnungen mit Diakoninnen und Diakonen in der Praxis
  • Seminare
  • Mitarbeit und Beteiligung an Gremien, Inhalten, Veranstaltungen der diakonischen Gemeinschaften
  • Mentoring
  • Seminar zur Berufung und Einsegnung
  • Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche
  • Begegnungsangebote auf VEDD-Ebene

Informationen und Downloads

  • Diese Informationen finden Sie auch in unserem Informationsflyer „Beständigkeit und Vernetzung – Dimensionen von Studierendenbegleitung in der Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen“ (Download).
  • Weitere Informationen zu den einzelnen Ausbildungs- und Studiengängen Diakon/Diakonin finden Sie unter Ausbildung / Studium.

Adressen folgen. Hier sind wir noch im Prozess. Die Ansprechpartner für Studienbegleitung erhalten Sie während dieses kurzen Übergangszeitraumes über die Geschäftsstelle des VEDD.

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