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Dienst und Profession:

Rainer Merz (Heraus­geber), Ulrich Schindler (Heraus­geber), Heinz Schmidt (Heraus­geber)

Diako­ninnen und Diakone zwischen Anspruch und Wirklichkeit
(Veröf­fent­li­chungen des Diako­nie­wis­sen­schaft­lichen Instituts an der Univer­sität Heidelberg)

Profes­sio­na­li­sie­rungs­pro­zesse haben die meisten diako­ni­schen Arbeits­be­reiche seit den 1960er Jahren stark verändert. Einigen Diako­ninnen und Diakonen ist ihr kirch­licher Auftrag unklar, weil allein profes­sio­nelle Standards gefragt sind. Andere wollen mit ihrem Glauben Hoffnung stiften und Bezie­hungen gestalten, fühlen sich aber in der Kirche nicht angemessen behandelt. Inzwi­schen ist ein neues diako­ni­sches Selbst­be­wusstsein gewachsen, wonach soziale, kommu­ni­kative und religiöse Dienste (= Diakonie) keine niedrigen Tätig­keiten nach Anweisung sind, sondern profes­sio­nelle Leistungen, die eine hohe Kompetenz erfordern. Dieses neue, biblisch begründete Selbst­be­wusstsein versteht den Diakonat als freie und selbständige soziale Tätigkeit neben dem Dienst der Verkündigung.

  • Taschenbuch: 255 Seiten
  • Verlag: Univer­si­täts­verlag Winter GmbH Heidelberg; Auflage: 1 (1. Juni 2008)
  • ISBN-13: 978–3825354312
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