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Gemein­schaften wieder näher zusammengerückt

Neue Büroräume der Diako­nische Schwestern- und Brüder­schaft im Mutterhaus

Neuen­det­telsau – Die Freude stand Roswitha Buff ins Gesicht geschrieben: Mit einem Lächeln begrüßte die diako­nische Schwester ihre Neuen­det­tel­sauer Kolle­ginnen und Kollegen, sowie alle Gäste, die zur Besich­tigung der neuen Büroräume der Diako­ni­schen Schwestern- und Brüder­schaft (DSB) der gekommen waren.

„Wir sind endlich wieder im Mutterhaus“, freute sich Roswitha Buff, die Leiterin der Diako­ni­schen Schwestern- und Brüder­schaft (DSB). Bei der Vorstellung der neuen Büroräume kam sie aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus. „Es ist so toll, wieder unter einem Dach mit den Diako­nissen zu sein. Das ist eine große Wertschätzung und lässt die Gemein­schaften wieder näher zusam­men­rücken“, sagte sie.
Oberin Erna Biewald und Vorstand­sit­zender der Diakonie Neuen­det­telsau, Dr. Mathias Hartmann, hatten den Umzug ermög­licht. Damit die DSB einziehen konnte, zog der Diako­nis­senfond um und das Elisabeth-Kiefer-Zimmer wurde umstruk­tu­riert. „Die DSB gehört ins Mutterhaus, dort hat ihre Geschichte angefangen“, betonte Rektor Dr. Mathias Hartmann.

Im Rahmen der Feier­stunde wurde auch den Hilfs­schwestern gedacht, die vor 100 Jahren im Mutterhaus begonnen hatten. „General­oberin August Mohrmann hatte die Hilfs­schwestern 1939 vor dem Zwangs­ein­tritt in die Braune Schwes­tern­schaft bewahrt, indem sie einen Verband für diese Schwestern — die Verbands­schwes­tern­schaft — in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gegründet hatte“, erzählte Sr. Roswitha Buff. Im Jahre 1987 wurde die Verbands­schwes­tern­schaft dann vom Kaisers­werther Verband in die Diako­nische Schwes­tern­schaft umbenannt. Seit 1993 leitet Roswitha Buff die Diako­nische Schwes­tern­schaft, die sich 1994/95 mit der 1863 von Wilhelm Löhe gegrün­deten Brüder­schaft zur DSB zusam­men­ge­schlossen hatte.

Nach mehreren Umzügen — zuletzt 2003 vom ehema­ligen Sonnenheim in die Wilhelm-Löhe-Str. 26 — befinden sich die Büroräume der DSB nun wieder im Mutterhaus. „Jetzt können wir die Zukunft wieder von hier aus gestalten“, sagte Sr. Roswitha Buff. Sie bedankte sich bei den vielen „Umzugs­engeln“, die geholfen hatten, die antiken Möbel, die bereits die Räume der ehema­ligen Brüder­schaft geschmückt hatten, in den ersten Stock des Mutter­hauses zu tragen.

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