Skip to content

Treffen der Verbände im Diakonat – „Kirche und Diakonie im Zeichen des Wandels“

v.l. Oberin Constanze Schlecht (Zehlendorfer Diakonieverein), Benedict Lerch (Diakonie Deutschland) und Pfarrerin Christa Schrauf (Kaiserswerther Verband)
Das Haus des Zehlendorfer Diakonieverbands ist in jeder Jahreszeit ein wundervoller Tagungsort.

„Kirche und Diakonie im Zeichen des Wandels“ – ein Thema, das die drei großen Verbände im Diakonat betrifft und beschäftigt. Daher stand auch das diesjährige „ViD“-Treffen – das Treffen der Verbände im Diakonat – unter diesem Thema. Neben dem Verband der evangelischen Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften (VEDD) nehmen an diesem Treffen auch Vertreter:innen des Zehlendorfer Diakonievereins und des Kaiserswerther Verbands teil. Gastgeber war Benedikt Lerch aus dem Präsidialbüro der Diakonie Deutschland. Diakon Tobias Petzoldt, Geschäftsführer des VEDD, Oberin Constanze Schlecht, Vorständin im Zehlendorfer Diakonieverein, und Christa Schrauf, Geschäftsführerin des Kaiserswerther Verbands, vertraten neben anderen Teilnehmenden vor Ort oder am elektronischen Endgerät die jeweiligen Verbände. Daniel Hörsch, Sozialwissenschaftlicher Referent bei Midi (Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung), stelllte aktuelle empirische Erkenntnisse zum Thema vor. Diese Auswertung ermöglichte einen ersten Einblick in die 6. EKD-Mitgliedsschaftsuntersuchung, deren Ergebnisse Ende des Jahres veröffentlicht werden sollen. (siehe auch https://www.siekd.de/portfolio/kirchenmitgliedschaftsuntersuchung/)

„Die Diakonie ist nach wie vor eine wichtige Lebensäußerung von Kirche und die diakonischen Profile von Kirche sind sehr bedeutend“, so ein Fazit von Daniel Hörsch. Dass es auch Zeit für neue Ideen wird, betonte der Referent. Als Beispiele nannte er Co:working-Spaces in Pfarrhäusern und geistliche Pop-up-Formate, wie beispielsweise Segnungen, die sehr gut nachgefragt würden. „Kirche ist schon von jeher ein Aufbruch ins Unbestimmte“, macht Daniel Hörsch Mut und Lust auf die Zukunft. Nach dem erkenntnisreichen Vortrag blieb noch Zeit, sich über verbandsübergreifende Themen auszutauschen und auch die künftigen Treffen strategisch weiterzuentwickeln.

Fotos: Diakon Tobias Petzoldt
Text: Diakonin Arnica Mühlendyck

An den Anfang scrollen