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Beate Hofmann ist Bischöfin von Kurhessen-Waldeck

Beate Hofmann epd-bild/Andreas Fischer

Beate Hofmann (55) ist am 9. Mai von der Synode der Landes­kirche von Kurhessen-Waldeck zur neuen Bischöfin gewählt worden. Sie ist Profes­sorin an der Kirch­lichen Hochschule Wuppertal/​Bethel — und die erste Bischöfin in Nord- und Osthessen.

Hofgeismar (epd). Beate Hofmann tritt die Nachfolge von Bischof Martin Hein an, der Ende September in den Ruhestand tritt. Die Profes­sorin für Diako­nie­wis­sen­schaft an der Kirch­lichen Hochschule Wuppertal/​Bethel erhielt im zweiten Wahlgang 78 Stimmen von den 86 Wahlbe­rech­tigten im Kirchenparlament.

Ihre Mitbe­wer­berin, die Herborner Pröpstin Annegret Puttkammer, hatte ihre Kandi­datur zurück­ge­zogen, nachdem sie im ersten Wahlgang 25 Stimmen erhalten hatte.

Hofmann zeigt sich in einer ersten Reaktion von der Wahl überwältigt. “Sie haben mir den Schlüssel zu einer Tür zu einem neuen Lebens­ab­schnitt anver­traut”, sagte sie. Es sei zugleich ein Schlüssel für eine Schlüs­sel­funktion in der EKKW. Ein Schwer­punkt ihrer Arbeit werde unter anderem die Begleitung des Reform­pro­zesses in der EKKW sowie die Stärkung der Zusam­men­arbeit von Kirche und Diakonie sein.

Beate Hofmann, 1963 in Bad Tölz geboren, wirkte nach Studium und Vikariat zunächst von 1993 bis 1996 als Pfarrerin in München. 1999 promo­vierte sie als wissen­schaft­liche Mitar­bei­terin der Univer­sität München. 1998 bis 2003 war sie theolo­gische Studi­en­lei­terin der Diakonie Neuen­det­telsau, 2003 bis 2013 Profes­sorin für Gemein­de­päd­agogik an der Evange­li­schen Hochschule Nürnberg. 2012 erfolgte ihre Habili­tation, seit 2013 ist Hofmann Profes­sorin für Diako­nie­wis­sen­schaft und Diako­nie­ma­nagement an der kirch­lichen Hochschule Wuppertal/​Bethel.

Presse­mit­teilung epd sozial

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