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Brüder- und Schwes­terntag ZZDD

Der Brüder- und Schwes­terntag des Jahres 2019 war von einem Blick in die Historie der Inneren Mission und die Rolle der Gemein­schaften und dabei durchaus auch der ZZDD geprägt. Nun versinkt der Gemein­schaftstag selbst schon wieder langsam aber sicher im Strudel der geschicht­lichen Ereignisse.

Es war wieder eine kleine Runde, aber gute Zeit der Begegnung und Beratung. Auf den Teilneh­mer­listen haben sich 30 bzw. 31 Teilneh­mende einge­tragen. Begonnen wurde am Freitag mit einer Bibel­arbeit, die der Brüder­pfarrer Dr. Harder hielt. Die Heraus­for­de­rungen des Glaubens waren zu jeder Zeit groß, wie sich an vielen Beispielen darstellen lässt. In „Murmel­runden“ wurde nach Stich­worten gesucht, die dies symbo­li­sieren können.

Der Brüder und Schwes­terntag war beschluss­fähig und so konnten auch die notwen­digen formalen Dinge abgear­beitet werden. Der Bericht des BuS-Rates und die Aussprache füllten den restlichen Nachmittag. Der zweifellos wichtigste Punkt war sicher die Mitteilung, dass der recht­liche Status der ZZDD nun abschließend bewertet worden ist. Die vom BuS-Tag 2016 beschlossene Ordnung wird nun endlich in Kraft gesetzt und im Amtsblatt veröf­fent­licht. Den Mitgliedern des BuS-Rates wurde Entlastung erteilt.

In der Kapelle wurde nach dem Abend­essen den Verstor­benen gedacht. In dem Tagungssaal kamen die Anwesenden danach zu Gesprächen, Austausch und Ehrungen von Jubilaren zusammen. Etliche konnten nicht dabei sein, so wurden sie nur genannt. Mit dem Abend­segen schloss der Tag.

Am Sonnabend ging es nach der Morgen­an­dacht und dem Frühstück mit dem zweiten Teil der formalen Dinge weiter. Die Kassen­an­ge­le­gen­heiten wurden besprochen und dem Kassenwart Entlastung erteilt.

Diakonin Heidi Albrecht, Geschäfts­füh­rerin des VEDD, regte mit einem Impuls­vortrag zur regen Diskussion bis zum Mittag­essen an. Die Rolle der Brüder­häuser, aber auch die der Diako­nis­sen­ein­rich­tungen bei der Entstehung der heutigen Diakonie im 19. Jahrhundert wurde reflek­tiert. Was damals als „Indus­tria­li­sierung“ zu nachhal­tigen Verän­de­rungen in der Gesell­schaft führte passiert derzeit erneut durch die „Digita­li­sierung“. In beiden Fällen, damals wie heute, gab und gibt es nicht nur Gewinner. Kirche und ihre Diakonie wird weiterhin, sicher mit verän­derten Möglich­keiten, ihre Rolle wahrzu­nehmen haben.

Der Nachmittag wurde bei Kaffee und Kuchen auf dem Boot verbracht. Die Rundfahrt gab nicht nur schöne Einblicke, sondern bot auch viel Gelegenheit für indivi­duelle Gespräche. Ein schöner Ausflug bei gutem Wetter – und niemand wurde seekrank.

Der Bunte Abend wurde von einem Gospelchor unter Leitung von Nicole Chibici-Revneanu in der Kapelle des St. Otto Heimes gestaltet. Dazu waren auch die anderen Gäste der Einrichtung einge­laden, so wurde es eine etwas größere Veran­staltung. Zu weiteren Gesprächen und dem Abend­segen trafen wir uns wieder im Tagungssaal. Letzte Hand wurde an einige Grußschreiben gelegt, die nach dem Brüder- und Schwes­terntag verschickt wurden.

Am Sonntag folgte nach der Morgen­an­dacht und dem Frühstück der Gottes­dienst in der Ortskirche. Einge­bettet in die Kirchen­ge­meinde und mit einigen Urlaubern feierten wir Abendmahl. Den beiden bei uns neu aufge­nom­menen Brüdern, Siegfried Westphal-Stubbe und Urs Günter Frank, aus der Schleswig-holstei­ni­schen Gemein­schaft (i. L.) wurde der Segen auf den nun weiteren gemein­samen Weg mitge­geben. Insgesamt erlebten wir einen gelun­genen Brüder- und Schwes­terntag. Und bis wir uns wieder­sehen, halte Gott uns fest in seiner Hand.

Diakon Dr. Wolfgang Seyfried – Ältester
Züllchower-Züssower Diakonen- und Diakoninnengemeinschaft

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