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Der Rahmen, der uns trägt — Einsegnung in Rummelsberg

Fünf Diako­ninnen und Diakone wurden gemeinsam in der Philip­pus­kirche eingesegnet

Rummelsberg – „In den letzten 94 Jahren sind vor dem Leitbild von den Werken der Barmher­zigkeit schon Genera­tionen von Diakonen und Diako­ninnen, Mitar­bei­tenden in der Diakonie und Gemein­de­mit­gliedern gesegnet worden“, begann Dr. Günter Breitenbach, Rektor der Diakone und Diako­ninnen, seine Predigt anlässlich der Einsegnung. Wie in den Jahren vorher bezog er sich in seiner Ansprache auf das Altarbild der Philip­pus­kirche, auf dem die sieben ersten Diakone die sieben Werke der Barmher­zigkeit ausüben. Nachdem er in den letzten Jahren bereits über nahezu alle Aspekte des Bildes ges

prochen hatte, betrachtete er in diesem Gottes­dienst die Rahmen um die einzelnen Bilder herum. „Der Rahmen ist für Sie alle gleich. Wenn Sie in den Altarraum treten und ‚Hier bin ich‘ sagen, Ihr Versprechen ablegen und den Segen für Ihr Amt als Diakon und Diakonin unserer Kirche empfangen, dann ist das der bleibende Rahmen Ihrer persön­lichen Entscheidung“, führt er aus.

Zum ersten Mal wurden die Dienst­an­fän­ge­rinnen und Dienst­an­fänger der Rummels­berger Brüder­schaft und der Diako­nin­nen­ge­mein­schaft Rummelsberg gemeinsam einge­segnet. Die fünf jungen Frauen und Männer werden zukünftig in der Jugend­hilfe, im Kinder­garten oder in
der Gemeinde arbeiten, Schul­so­zi­al­arbeit machen und Dekanats­ju­gend­re­ferent sein. In Fürth, Feldkirchen oder Schwabach, in Nürnberg oder Donau­wörth haben sie seit einigen Wochen ihren Lebens­mit­tel­punkt. „Ich wurde schon sehnlichst erwartet, die Stelle war bereits
seit zwei Jahren vakant“, freut sich Johannes Hilde­brandt über den Empfang an seinem neuen Arbeits­platz. Auch die Frauen, die gemeinsam mit ihm einge­segnet wurden, schauen zuver­sichtlich auf die Zukunft. „Ich glaube, die Arbeit in zwei Gemeinden wird heraus­for­dernd, aber gleich­zeitig abwechs­lungs­reich“, freut sich Miriam Städtler.

Zunächst konnten die fünf jungen Diako­ninnen und Diakone sich im gemein­samen Gottes­dienst und beim anschlie­ßenden Empfang aber noch segnen und feiern lassen – zusammen mit den Familien, Freunden, vielen Diako­ninnen und Diakonen und neuen und alten Kolle­ginnen und Kollegen. „Der Rahmen, der uns wirklich trägt und uns unsere Würde gibt, ist der, dass wir auf Gottes Boden stehen und unter seinem Himmel leben, dass wir getragen sind von den Säulen des Glaubens und eingebaut in den Tempel Gottes“, sprach Breitenbach den fünf jungen Leuten
Mut zu.

Presse­mit­teilung
Rummels­berger Diakonie e.V. | Abteilung Kommunikation
Diakonin Arnica Mühlendyck

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