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Wozu wir berufen sind …

Die Haupt­ver­sammlung hat den inner­ver­band­lichen Reform- und Umbau­prozess der Gemein­schaften und des Dachver­bandes in der „Rummels­berger Erklärung“ zusammengefasst:

  1. Die Evange­lische Kirche nimmt auch im Diakonat ihren Zeugnis­auftrag verant­wortlich war. Dazu ist jeder Christ, jede Christin berufen.
  2. In Diako­ni­schen Gemein­schaften sammeln sich Menschen, die diesen Auftrag als Beruf und Berufung annehmen und leben. Gemein­schaften geben Raum, den Auftrag zu reflek­tieren, zu aktua­li­sieren und lebendig zu halten. So wirken Diako­nische Gemein­schaften am Aufbau der Kirche mit: 
    • Wir Mitar­bei­tende im Diakonat [= Menschen, die diako­nisch handeln] verstehen unseren Dienst bewusst als im Evangelium begrün­deten Auftrag der Kirche.
    • Wir Diako­ninnen und Diakone nehmen als einge­segnete Mitglieder der Gemein­schaft – durch die Kirche ordentlich berufen – diesen Auftrag öffentlich erkennbar wahr.
    • Wir Mitar­bei­tende im Diakonat, Diako­ninnen und Diakone, verge­wissern uns unseres Auftrags im Rahmen Diako­ni­scher Gemein­schaften – geist­liche Orte der Reflexion unseres Glaubens, unserer diako­ni­schen Haltung, unseres Handelns im Diakonat.
    • Als „Gemein­schaft mit anderen“ stiften und fördern Diako­nische Gemein­schaften exempla­risch Gemein­schaft der Menschen in Kirche, Diakonie und Gesellschaft.
    • Diako­nische Gemein­schaften nehmen lokal und global, betend und arbeitend teil an der Welt-Verant­wortung der Kirche. Sie gestalten Spiri­tua­lität und gemein­sames Leben in der Hinwendung zu Gott und zum Menschen.
    • Diako­nische Gemein­schaften sind Bildungs­ge­mein­schaften; sie gestalten Bildungswege und fördern die diako­nisch reflek­tierte Profes­sio­na­lität ihrer Mitglieder lebenslang.
    • Diako­nische Gemein­schaften begleiten ihre Mitglieder (berufs-)biografisch durch Fortbildung, Seelsorge und Ermutigung zum Glauben.

    3. Diakone, Diako­ninnen, Mitar­bei­tende im Diakonat gestalten Kirche, Gemeinde, Diakonie und Gesell­schaft mit.

    • Wir tun es, weil wir die Menschen­freund­lichkeit Gottes erfahren. Das macht uns frei und mutig, um Gottes Willen nah bei den Menschen zu sein.
    • Wir kommu­ni­zieren das Evangelium von der Menschen­freund­lichkeit Gottes in Kirche und Diakonie, Gemein­wesen und Gesellschaft.
    • Diakone und Diako­ninnen sind ausge­bildet (doppelt quali­fi­ziert) und ordentlich durch die Kirche berufen und beauftragt.
    • Diako­ninnen und Diakone sind befähigt, das spezi­fische Profil diako­ni­scher Dienste zu erhalten und weiter zu entwi­ckeln und zugleich die gesell­schaft­liche Wirkkraft der Kirche zu stärken.
    • Diako­ninnen Diakone und Mitar­bei­tende im Diakonat bauen Brücken zwischen Kirche, Diakonie und Gemeinwesen.

     

Beschluss der Haupt­ver­sammlung des VEDD, Rummelsberg, am 24.11.2011

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