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Ein wichtiges Gegenüber im beruflichen Alltag

Ältestenkonferenz 2026 in Rummelsberg
Die Leitungen von 15 diakonischen Gemeinschaften in ganz Deutschland: v.l. Lars Madel (Schwestern- und Brüderschaft des Evangelischen Johannesstifts e.V., Berlin), Achim Steinmeier (Diakonische Brüder und Schwesternschaft Wittekindshof, Bad Oeynhausen), Renate Schwarz (Karlshöher Diakonieverband, Ludwigsburg), Claudia Dorn-Jarchow (Schwestern- und Brüderschaft des Evangelischen Johannesstifts e.V., Berlin), Angela Wolf (Martineum – Gemeinschaft evangelischer Diakoninnen und Diakone, Witten), Tobias Petzoldt (Geschäftsführer VEDD), Friederike Beuter (Diakonische Gemeinschaft Nazareth, Bielefeld), Mario Klein (Diakonische Gemeinschaft Paulinum, Bad Kreuznach), Theda Kruse (Diakoniekonvent Lutherstift in Falkenburg, Ganderkesee), Jörg Jahnke (Martineum – Gemeinschaft evangelischer Diakoninnen und Diakone, Witten), Friedemann Beyer (Gemeinschaft Moritzburger Diakone und Diakoninnen), Christine Meyer (Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg), Peter Barbian (Rummelsberger Brüderschaft), Hanno Roth (Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk Eisenach), Wolfgang Seyfried (Züllchower-Züssower Diakonen- und Diakoninnengemeinschaft), Sabine Riddermann (Diakonische Gemeinschaft der Evangelischen Stiftung Tannenhof, Remscheid), Stefan Zeiger (Diakonische Gemeinschaft Hephata, Treysa), Stefan Zeller (Brüder- und Schwesternschaft Martinshof e.V., Rothenburg/Oberlausitz)

Die Ältestenkonferenz des Verbands evangelischer Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften hat in Rummelsberg getagt.

In der ersten Märzwoche sind – wie in jedem Jahr – die Ältesten und Leitungen der diakonischen Gemeinschaften im VEDD zusammengekommen. Gastgebende Gemeinschaften waren die Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg sowie die Rummelsberger Brüderschaft mit ihren Ältesten Christine Meyer und Peter Barbian.

Inhaltlich stand das Thema gemeinschaftliche Spiritualität im Mittelpunkt. Theda Kruse vom Diakoniekonvent Lutherstift in Falkenburg und Hanno Roth von der Brüder- und Schwesternschaft Johannes Falk Eisenach hatten verschiedene Impulse und Workshops aus diesem Themenfeld vorbereitet. Wie leben die jeweiligen Gemeinschaften ihre Spiritualität? Welche Formen gibt es? Was steckt eigentlich aus spiritueller Sicht hinter dem Vaterunser? In einer werkstattartigen Ideenbörse konnten sich die Ältesten zu ihren verschiedenen Erfahrungen austauschen. Auch das Thema „Diakonischer Gottesdienst“ stand mit auf der Tagesordnung: Tobias Petzoldt, Geschäftsführer des VEDD, sprach in seinem Impuls über die Frage, was einen Gottesdienst diakonisch macht und wie sich die vier Grundvollzüge von Kirche in diakonischen Handlungsfeldern zeigen.

Wie immer war auch Zeit für den fachlichen und persönlichen Austausch. Der Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinschaft und landeskirchlichen Bezüge ist dabei vielen Ältesten ein wichtiger. Welche Entwicklungen beschäftigen andere Gemeinschaften? Was tut sich im Kontakt mit den diakonischen Trägern, die mit den Gemeinschaften verbunden sind? Für viele Gemeinschaftsleitungen ist diese Ständige Konferenz im VEDD ein wichtiges Gegenüber für die tägliche Arbeit.

Auch für die Begegnung mit Rummelsberger Geschwistern und ein wenig Rummelsberger Geschichte blieb Raum. Martina Fritze, Diakonin in der Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg, brachte der Gruppe bei einem Spaziergang durch den Diakonieort und bei einem musikalischen Abend in der Philippuskirche gemeinsam mit Kantor Dr. Thomas Greif einige geschichtliche Aspekte näher.

Zuletzt brachte Tobias Petzoldt noch Beobachtungen und Aktuelles über bundesweite Entwicklungen im Diakonat und aus der Geschäftsstelle des Dach- und Fachverbandes ein. Im nächsten Jahr wird die Ältestenkonferenz wie gewohnt zusammentreten und sich mit dem Thema „Der Mehrwert von Diakon:innen in Kirche und Diakonie“ auseinandersetzen.

Text und Bild: Arnica Mühlendyck 

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