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Hauptversammlung 2013 in Hannover

100 Jahre VEDD

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Die Hauptversammlung 2013 des VEDD fand vom 21. – 22. November 2013 in Hannover statt. Sie war aus unterschiedlichen Gründen eine ganz besondere:

  • der VEDD wurde 100 Jahre alt,
  • der Geschäftsführer Diakon Carl Christian Klein wurde in den Ruhestand verabschiedet und
  • die neu gewählte Geschäftsführerin Diakonin Heidi Abrecht wurde in den Dienst eingeführt.

Und sie war auch deshalb eine ganz besondere, weil in der Begegnung mit den Delegierten der anderen Gemeinschaften, dem VEDD-Vorstand, den Mitgliedern der Ausschüsse, den Gästen, in der Geschäftssitzung wie in den Gottesdiensten erfahrbar war, dass wir Delegierte geistlicher Gemeinschaften sind, gemeinsam Diakonie an den jeweiligen Orten gestalten und Spiritualität auch in formal gesetzten Gremien leben.

Die Geschäftssitzung war in diesem Jahr nur ca. 4 ½ Stunden lang, reichte aber aus, in guter Atmosphäre Verbandsanliegen zu bearbeiten und ein Strategiepapier des Vorstandes für die Arbeit des VEDD und der Gemeinschaften vorzustellen.

Anschließend stellte Diakon Wolfgang Roos-Pfeifer, Mitglied des Vorstandes und Ältester der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth, das Diskussionspapier des VEDD-Vorstandes vor: „Strategische Zielsetzung bis 2018“: „Bis zur Hauptversammlung 2014 sollen die vorgelegten ZielsetzuBild vergrößernngen sowohl in den Leitungs-Gremien und Gruppen des VEDD wie auch in den Mitgliedsgemeinschaften selbst diskutiert, geprüft, korrigiert, ergänzt und erweitert werden. … Dabei soll es vor allem ergänzt werden durch konkrete Vorhaben, Projekte und Arbeitsschritte. … Die formulierten Zielsetzungen beziehen sich auf einen mittelfristigen Fünf-Jahres-Zeitraum, weil die Umsetzung der erforderlichen Handlungsschritte Zeit braucht. Der Vorstand erhofft sich von diesem Prozess eine lebhafte und inspirierende Auseinandersetzung und für Mitgliedsgemeinschaften als auch für Diakoninnen und Diakone sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Diakonat wertvolle Ergebnisse.“

Am Abend fand ein sehr runder, stimmiger Abendmahlsgottesdienst statt, in dem Diakon Carl Christian Klein als Geschäftsführer des VEDD entpflichtet und Diakonin Heidi Abrecht in ihren Dienst als Geschäftsführerin eingeführt wurde.

Die Abschiedsfeier für Diakon Carl Christian Klein war gefüllt mit Grußworten, kabarettistischen Beiträgen, guten Gesprächen, netten Getränken und sehr gutem Büfett. In den Grußworten wurde Carl Christian Klein gedankt für sein intensives Engagement in Diakonie und Kirche für den Diakonat und die Diakoninnen und Diakone, ebenso für die Weiterentwicklung des VEDD von einem Zusammenschluss „konkurrierender Gemeinschaften und Delegierter“ zu einem Dachverband geistlicher Gemeinschaften, die den Diakonat miteinander konstruktiv gestalten und weiterentwickeln.

Der Festakt zum 100-jährigen Jubiläum fand am Freitag im Kirchenamt der EKD in Hannover statt.

 

Der Vorsitzende des VEDD-Vorstandes, Kirchenrat Diakon Dieter Hödl begrüßte die ‚Festgemeinde‘ (Gäste und Delegierte). Der stellvertretende Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Jochen Bohl, verband seine Andacht zu Offenbarung 3, Vers 11: „Siehe ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!“ mit dem Grußwort der EKD. Dem engagierten und ansprechenden Festvortrag von Oberkirchenrätin Cornelia Coenen-Marx, im Kirchenamt der EKD für Sozial- und Gesellschaftspolitik, somit auch für die Diakonie zuständig, folgte dann das ebenso dem VEDD und den Diakoninnen und Diakonen zugewandte Grußwort des Präsidenten der Diakonie Deutschland-Evangelischer Bundesverband, Oberkirchenrat Johannes Stockmeier. Abschließend verlieh er Diakon C. Christian Klein das ‚Goldene Kronenkreuz der Diakonie‘ und würdigte ihn für sein diakonie- und kirchenpolitisches Engagement und die Profilierung der Verbandsarbeit des VEDD. Der Feier würdig folgte ein Sektempfang mit exzellentem Imbiss.

Zum Abschluss stellte der Historiker und Mitglied der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth, Reinhard Neumann, das Buch „In ZEIT-BRÜCHEN diakonisch handeln 1945 – 2013“ vor. Das Buch schrieb er im Auftrag des VEDD und wurde dabei von einer Arbeitsgruppe des VEDD begleitet. In dem Buch ist die Geschichte des EDV, der DD und des VEDD in dem genannten Zeitraum beschrieben. Es schließt an an das Buch von Michael Häusler „Dienst an Kirche und Volk“ Die Deutsche Diakonenschaft zwischen beruflicher Emanzipation und kirchlicher Formierung (1913-1947). So sind 100 Jahre VEDD-Geschichte gut dokumentiert.

Wolfgang Scheidt

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