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Kannst Du eine Seelen­trös­terin sein?

» … Ich lebe in Nürnberg — wenn ich arbeite und in Kulmbach — wenn ich frei habe. Aktuell leite ich das Perso­nal­ent­wick­lungs­projekt „Fit für Pflege – Netzwerk Praxis­an­leitung“ im Bereich der Alten­hilfe in Rummelsberg.

Was unter­scheidet ein/​e Gesund­heits- und Krankenpflegediakon/​in von einem/​einer regulären Gesund­heits- und Krankenpfleger/​in? Diese Frage ist nicht einfach zu beant­worten. Ich kenne viele Kolle­ginnen und Kollegen, die einen wunder­baren Job machen und von denen ich viel lernen durfte …

Name: Diakonin Heidrun Martini
Alter:
 40
Beruf: Gesund­heits- und Krankenpflegediakonin
Ort: Nürnberg / Kulmbach
Ausbildung: einge­segnete  Diakonin seit Januar 2000
(berufs­be­glei­tendes Studium)
bei:

Als ich auf einer onkolo­gi­schen Station im Klinikum Nürnberg Nord arbeitete, wurde ich als Diakonin oft in Patien­ten­zimmer gebeten, in denen gerade ein Patient von seiner Krebs­dia­gnose erfahren hatte.

Seelentrösterin Diakonin Heidrun MertiniDieser Situation wollte und konnte sich nicht jede Pflege­kraft stellen, da sie seelsor­ger­liche Gespräche gerade mit religiösem Hinter­grund während der Ausbildung nicht so intensiv üben konnte wie ich während dem damaligen Grund- und Oberse­minar. Nicht selten habe ich mit Patienten das Vater­unser oder auch den Rosen­kranz gebetet.

Später arbeitete ich als stellv. Pflege­dienst­lei­terin im Rummels­berger Stift in Nürnberg und durfte neben Seelsor­ge­ge­sprächen auch Ausseg­nungen und Andachten gestalten.

Seelsorge bedeutet für mich u.a. Begleitung und Orien­tierung geben und die Vermittlung von Gebor­genheit in schwie­rigen Situa­tionen, ebenso die Sprach­lo­sigkeit und Betrof­fenheit auszu­halten und mitzu­tragen, soweit wie möglich …

Ich meine, wenn es einen Unter­schied gibt, dann im Bereich der Seelsor­ge­tä­tigkeit. Zu kompe­tenten Pflege­fach­kräften wurden wir alle ausge­bildet. Aber den Bereich der Seelsorge durfte ich als Diako­nin­nen­schü­lerin ausführlich beleuchten und bekam Instru­mente an die Hand (z.B. das Evange­lische Pastorale), auf die ich in Seelsor­ge­si­tua­tionen zurück­greifen kann.

Diakonin – Ich meine, wenn es einen Unter­schied gibt, dann im Bereich der Seelsorgetätigkeit.

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