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Perspektiven für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in evangelischen Kontexten

Fachtag der Diakonie Deutschland zusammen mit dem VEDD u.a.

In Zusammenarbeit mit dem VEDD, der aej, der BAG EJSA, dem CJD und dem EREV veranstaltet die Diakonie Deutschland einen Fachtag zum Thema „Perspektiven für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in evangelischen Kontexten“. 19. und 20. Juni 2018 Diakonie Deutschland, Caroline-Michaelis-Straße 1, Berlin Programm siehe Download-Bereich unten Der VEDD konnte dafür unter anderem mit Karl Schulz, Vorstand Dienste, Thomas Bärthlein, Regionalleiter Jugendhilfe Nürnberger Land und Diakon Thomas Grämmer, Regionalleiter Südwestbayern (von links nach rechts, alle Rummelsberger Diakonie) drei Experten gewinnen, die in der Arbeitsgruppe „Die Kunst, das Spiel zu drehen – Kultur- und Religionssensibilität im Kontext von Organisation und Führung“ ihre Erfahrungen einbringen. Karl Schulz, RD Thomas Bärthlein, RD Thomas Grämmer, RD Kinder und Jugendliche haben unterschiedliche Lebensgeschichten: Sie konnten eine unbeschwerte Kindheit genießen, haben unbegleitet einen Fluchtweg auf sich genommen, oder mussten einen anderweitigen massiven Bruch in ihrem Leben erfahren. Viele Kinder wachsen einfach in der Kultur auf, in die sie hineingeboren wurden, andere wiederum sind Grenzgänger zwischen verschiedenen Kulturen. Zugleich findet ihre Persönlichkeitsentwicklung in bestimmten religiösen oder weltanschaulich geprägten Kontexten statt. Im Herbst 2018 erscheint eine Publikation der Diakonie Deutschland in Kooperation mit der aej, BAG EJSA, dem CJD, EREV und VEDD zum Thema dieses Fachtages. In der angekündigten Publikation wie auf diesem Fachtag stehen Sinnfragen, Bedürfnisse, Problemlagen von Kindern (ab 10 Jahren) und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihres religiösen und kulturellen Kontextes im Vordergrund. Religion kann tief in die Alltagskultur hineinreichen und Verhalten strukturieren beziehungsweise Sinn vermitteln, Werthaltungen und habituelle Ausprägungen beeinflussen. Umgekehrt prägt Kultur die Gestalt und Form von Religion. In der Kinder- und Jugendhilfe im Rahmen der Diakonie und im Kontext der evangelischen Kirchen erfordert dies eine hohe Sensibilität im Umgang mit Religiosität und unterschiedlichen Kulturen. Einerseits ist ein wachsendes (gelegentlich auch extremes) Interesse von Jugendlichen an Religion zu beobachten, andererseits wenden sich immer mehr Jugendliche von Religion ab und verfügen über nur geringe Kenntnisse ihrer religiösen Wurzeln. Gefragt werden soll auf diesem Fachtag neben aktuellen Entwicklungen generell nach den fachlich relevanten Bezugen von Religion und Kultur in der Kinder- und Jugendhilfe.  
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