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Roswitha Buff wurde in Neuen­det­telsau verabschiedet

Verabschiedung-Roswitha-Buff

Schwester Roswitha Buff wird nach über 45 Jahren diako­ni­schem Arbeiten – und als langjährige Leiterin der Diako­ni­schen Schwestern- und Brüder­schaft Neuen­det­telsau – in den Ruhestand verabschiedet.

Die Geschäfts­füh­rerin des VEDD, Diakonin Heidi Albrecht überbrachte Grüße und Dank für die vielfältige und gute Zusam­men­arbeit im Verband.

Presse­mit­teilung Diakoneo:

Schwester Roswitha Buff hat das Gute im Neuen gefunden.

Die langjährige Leiterin der Diako­ni­schen Schwestern- und Brüderschaft Neuen­det­telsau ist in den Ruhestand verab­schiedet worden.

Schwester Roswitha Buff beendet nach über 45 Jahren diako­ni­schem Arbeiten ihr Lebenswerk. Am Sonnabend ist die langjährige Leiterin der Diako­ni­schen Schwestern- und Brüderschaft Neuen­det­telsau, verab­schiedet worden. „Wir alle haben Dir viel zu verdanken“, würdigte der Vorstands­vor­sit­zende von Diakoneo, Dr. Mathias Hartmann, das Wirken von Sr. Roswitha bei einem Gottes­dienst in der St. Laurentius Kirche, zu dem zahlreiche Honora­tioren angereist waren, darunter Marianne Uri Overland, norwe­gische Präsi­dentin der DIAKONIA Region Afrika-Europa.

„Ich habe immer versucht, in Neuem auch das Gute zu sehen.“ Schwester Roswitha Buff hält es mit Gottfried Keller: „Laßt uns am Alten so es gut ist halten. Doch auf altem Grund Neues schaffen zu jeder Stund.“ Gelegenheit dazu hatte sie reichlich. Ärztin wollte die junge Frau aus Ellingen 1975 werden und die Zeit bis zum Studium mit einem diako­ni­schen Jahr überbrücken. Statt im Krankenhaus landete sie im Waldheim Obernzenn, danach statt an der Uni als Schwesternschülerin am Krankenhaus Gunzenhausen.

„Ich wurde immer gefragt“, sagt Schwester Roswitha. Bis aufs diako­nische Jahr habe sie sich nie wieder bewerben müssen. Sie wechselte von der Pflege in die Inten­siv­station, wurde 1983 an die Schwes­tern­hoch­schule nach Berlin geschickt, danach Referentin für Kranken­pflege und stieg zur stell­ver­tre­tenden Pflege­dienst­leitung auf. Ob sie die praktische Arbeit nicht vermisste? „Nein, ich habe es immer als, Pflege der Pflegenden‘ verstanden.“

Und sie fand dabei immer Fürsprecher und Förderer. „Es gab Menschen, mit denen ich gut besprechen konnte, was mich bewegt.“ Alt-Oberin Hanna Enzigmüller war so jemand. Als sie in den Ruhestand ging fiel die Wahl auf Roswitha Buff als Leiterin der diako­ni­schen Schwestern- und Brüderschaft. „Ich hatte mir Probezeit und den Verzicht auf die Tracht ausbe­dungen“; erzählt Sr. Buff, die bis dato gar nicht Mitglied war.

Die anfäng­lichen Zweifel wichen schnell. „Es war total spannend, kreativ und gab die Möglichkeit, Neues zu entwi­ckeln.“ Gelegenheit hatte Sr. Roswitha dafür reichlich. Aus der Schwes­tern­schaft wurde die Brüder- und Schwes­tern­schaft und daraus gemeinsam mit Neuen­det­tel­sauer Diako­nis­sen­ge­mein­schaft und Gemein­schaft der Mitar­bei­tenden im Diakonat vor kurzem die Diakoneo Gemein­schaft Neuendettelsau.

„Du hast Gemein­schaft initiiert, gestaltet und gelebt“, bedankte sich Christa Schrauf, die Geschäftsführerin des Kaisers­werther Verbandes in dem sich Sr. Roswitha engagiert hat – genauso wie im Verband Evange­li­scher Diakonen‑, Diako­ninnen und Diako­nats­ge­mein­schaften in Deutschland oder bei der Stiftung DIAKONIA, dem Weltbund von Verbänden und Gemein­schaften der Diakonie.

Presse­mit­teilung Diakoneo zum Download: Diakoneo-Presse­mit­teilung-Verab­schiedung-Sr-Roswitha-Buff

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