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Rückblick Ältestenkonferenz

Rückblick Ältestenkonferenz

Die Jahrestagung der ständigen Konferenz der Ältesten, Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen des VEDD fand in diesem Jahr in Hamburg statt. Die Gemeinschaft des Rauhen Hauses und der VEDD hatten für die Zeit vom Abend des 4. bis zum Mittag des 7. März 2019 in das Bildungs- und Gästehaus des Erzbistums Hamburg, das St. Ansgar-Haus eingeladen.

Nach dem Abendessen und einem Agapemahl zur Eröffnung der Sitzung wurde in offener Runde von den Neuigkeiten aus den Gemeinschaften berichtet. Auch wenn etliche bereits seit vielen Jahren an den Konferenzen teilnehmen, so gibt es auch immer wieder Veränderungen. Carolin Winkel aus Rickling und Bettina Lorenz-Gashema aus Neukirchen konnten neu in der Runde begrüßt werden. An einzelne Geschwister wurde gedacht, die nicht teilnehmen konnten. Die Schleswig-Holsteinischen Diakonatsgemeinschaft, die Ihre Auflösung beschlossen hat und sich nun in Liquidation befindet, hatte keine Vertretung mehr in die Konferenz geschickt.

Am Dienstag konnte in der Morgenandacht Christian Schwennen vom Wittekindshof zum Geburtstag gratuliert werden. Er wird an dieser Konferenz letztmalig teilgenommen haben und geht zum Jahresende in den verdienten Ruhestand. Der Geschäftsteil I bestimmte dann den Vormittag. Insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit des VEDD unter den Auswirkungen des Datenschutzes war ein spannender Punkt. Kommunikationswege, Grüße des VEDD zu Jubiläen von Gemeinschaftsmitgliedern, Newsletter und Post für Weihnachtsspenden waren zu beraten.

Nachmitttag und Abend widmeten sich diakonischen Orten in Hamburg. Runde Tische an der Hauptkirche zur Bewältigung sozialer Spannungen und die Bahnhofsmission mit ihrem sehr umfangreichen Betätigungsfeld waren Begehungs- und Beratungspunkte. In der schwimmenden Kirche der Binnenschiffermission konnte von deren Arbeit berichtet werden. Die Seefahrermission kam dazu passend hinzu und berichtete von ihrer weltweiten Arbeit und den teilweise bedrückenden Lebens- und Arbeitsbedingungen der Seeleute.

Am Mittwoch war die Konferenz auf dem Gelände des Rauhen Hauses zu Gast. „Die Diakonische Gemeinschaft als Ort – eine kollegiale Ortsbegehung“ war das Thema. Diakonin Anita Hüsemann als Moderatorin leitete gekonnt durch den Tag. Impulse aus den Gedankengängen werden sicher in die Gemeinschaften zurückwirken. Die anschließende geführte Begehung der Stiftung Rauhes Haus gab einen Eindruck von der geleisteten Arbeit vor Ort. Das gemeinsame Essen, die Gestaltung des Abends durch Schwestern und Brüder des Rauhen Hauses und natürlich viel Austausch in lockerer Runde waren ein gelungener Ausklang des Tages.

Der Geschäftsteil II füllte den Vormittag des Donnerstags bis zur Abreise nach dem Reisesegen. Mitgliederentwicklung, gemeinschaftsübergreifende Konventsformate und Angebote für Schwestern und Brüder, die weit ab von der eigenen Gemeinschaft leben und ihren Dienst tun, waren Beratungsinhalte. Der VEDD-Tag 2020 (1.-3.5.20 im Evangelischen Johannesstift in Berlin) – „Wir können´s ja nicht lassen …“ (Apg.4, 20) wirft seine Schatten voraus, auch die Vorbereitung der nächsten Ältestenkonferenz (9.-12.3.20 in Neuendettelsau) ist in der Planung. Der Kirchentag (20.-23.Juni 19 in Bochum) und die DIAKONIA-WORLD mit der Regionalkonferenz Afrika-Europa (19.-24. Juni 19 in Schottland) waren weitere Themen.

Insgesamt eine intensive, aber auch Gewinn bringende Konferenz in gelebter Gemeinschaft.

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