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Weihnachts­spende 2019

Drei Projekte hatte der Vorstand für die Weihnachts­spende 2019 ausge­wählt. Sie wurden von den drei Gemein­schaften, Johannes-Falk Eisenach,  Karlshöhe Ludwigsburg und Nazareth einge­reicht.

Der VEDD – in der Gemein­schaft der Gemein­schaften – hatte in der Adventszeit dazu aufge­rufen, Projekte unserer Mitglieds­ge­mein­schaften zu unter­stützen. Damit tragen wir — im Sinne der Jahres­losung „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (34. Psalm) — dazu bei, die diako­nische Verbun­denheit mit Schwestern und Brüdern an anderen Orten, über Grenzen und Konti­nente hinweg, zu gestalten und durch diako­ni­sches Wirken den Frieden in der Welt zu befördern.

Es wurde großzügig gegeben: 26.000 Euro wurden für die Projekte überwiesen.

Wir danken den Spende­rinnen und Spendern herzlich dafür, dass sie sich für die Anliegen der Gemein­schaften geöffnet haben und mit ihrer Spende viel ermöglichen!

Gott sei Dank ist es so, dass die Verbin­dungen von Menschen zu Menschen so viel bewegen, über Gemein­schafts– und Länder­grenzen hinweg. Mit den Gaben ermög­lichen die Spendenden mit, dass das umgesetzt werden kann, was Schwestern und Brüdern durch ihre Bezie­hungs- und Partner­schafts­arbeit am Herzen liegt.

Danke für Ihr Mitgehen und Ihr Verstehen, dass diese Projekte wichtig und sinnvoll sind und eine finan­zielle Basis brauchen.

Als Schwestern und Brüder vertrauen wir darauf, dass wir Gutes auf den Weg bringen können und gleich­zeitig wissen, dass wir Gottes Segen dafür brauchen und es nicht aus eigener Kraft schaffen.

Mit den Projekt-Spenden 2019 ermög­lichen wir Menschen — auf drei Konti­nenten — ganz unter­schiedlich „fürs Leben zu lernen“. Mädchen in Afrika absol­vieren eine Schul-Ausbildung und sichern damit ihren Lebens­un­terhalt. Kinder und ihre Eltern kommen als Flücht­linge in für sie fremden Orten bei uns an und lernen in neuen Spiel-Räumen. In Istanbul lädt eine Gemein­de­dia­konin alle ein, in der Glaubens­ge­mein­schaft verbunden zu sein.

Lernen Sie die drei Projekte näher kennen

Mit den Spenden­mitteln für das erste Projekt wird die Sekun­dar­schul­aus­bildung für Mädchen aus dem Stamm der Massai in der Mwanga Diözese der Evange­lisch Luthe­ri­schen Kirchen von Tansania gefördert. Nur mit abgeschlos­sener Mittlerer Reife haben die Mädchen eine Chance auf den Besuch einer Berufs­schule und die Ergreifung eines eigenen Berufes. Damit können sie selbst­be­stimmt ihr Leben gestalten und entgehen dem Zwang einer arran­gierten Ehe und frühzei­tiger Mutter­schaft. Die Diako­nische Gemein­schaft Nazareth möchte möglichst vielen Schüle­rinnen durch die Weihnachts­spende den Weg zur Mittleren Reife ermöglichen.

Das zweite Projekt ist von der Brüder- und Schwes­tern­schaft Johannes-Falk Eisenach und möchte die Welt in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt willkommen heißen. Im Stadtteil Silberhöhe, mitten in einer Platten­bau­siedlung, finden sich Einkaufs­märkte und Gesund­heits­zentren. Religiöses Leben ist dort nicht zu entdecken. Mit der Spende wird das Projekt “Man sieht sich!” der Evange­li­schen Stadt­mission Halle unter­stützt, das eine neue Weise erprobt, auf die Menschen des Stadt­teils zuzugehen: In einem Bauwagen bieten sie Spiele, Gespräche, Beratung, Unter­stützung und Kontakte für Hallenser aus Syrien, Rumänien, dem Irak, Afgha­nistan und aus afrika­ni­schen Ländern ebenso  an wie  für die Einge­ses­senen, Christen und Nicht­christen, Alte und Junge. Ein Raum für Begegnungen!

Die Spende für die Gemein­schaft Karlshöhe Ludwigsburg richtet ihren Blick nach Istanbul. Die deutsche Evange­lische Gemeinde Istanbul hält seit 175 Jahren evange­li­sches Leben in der Türkei aufrecht. Sie organi­siert für Ortsan­sässige sowie Durch­rei­sende das Gemein­de­leben und bietet geist­liche Heimat. Da sie in der Türkei nicht anerkannt ist,  finan­ziert sich die Freiwil­lig­keits­ge­meinde über die Spenden ihrer Mitglieder.  Mit dieser Spende werden die diako­ni­schen Aufgaben der Evange­li­schen Gemeinde durch die Anstellung und  Mitarbeit einer Diakonin in diesem musli­misch geprägten Land unter­stützt. Dazu gehört auch die Mitarbeit in einem Netzwerk für Menschen auf der Flucht in Istanbul, der Unter­stützung von Fremden, Auslän­de­rinnen und Ausländern,  Touris­tinnen und Touristen  sowie die Betreuung von Studierenden.

Wir sind dankbar für den Reichtum unserer diako­ni­schen Gemein­schaften, die in Mitgefühl und Mitwirkung sich für den Frieden und die Gerech­tigkeit – im Kleinen und Großen — einsetzen. Gott segne Sie als gebende Geschwister und Ihre Gaben.

 

 

 

 

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