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Mit der Weihnachtsspende 2022 wurden 16.082,19 Euro eingenommen. Diese verteilen sich auf die Projekte wie folgt: 

  • 4.020,55 € für medizinisches Gerät in der Ukraine / Rothenburg
  • 4.020,55 € für Frauen in Liberia / Diakoninnen Rummelsberg
  • 8.041,09 € für Diakonische Arbeit in Tansania / Neinstedt

Folgende Projekte wurden unterstützt:

1. Diakonische Arbeit in Tansania (Neinstedt)

Diakonische Arbeit in Tansania (Neinstedt)Die Diakonische Gemeinschaft der Brüder und Schwestern des Lindenhofs Neinstedt unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Regionalkonvent der Gemeinschaft und dem Diakoniezentrum in Tandala Bildungsprojekte in Tansania. Dazu gehört die Ausbildung von Diakonen, die in Kirchenkreise entsandt werden, um vor Ort Menschen mit Behinderung in ihren Bemühungen zu einem selbständigen Leben zu unterstützen. Hinzu kommen Seminare für Menschen mit Behinderung zum Erlernen eines eigenen Handwerks (Körbe flechten, Schneiderei, verbunden mit Marketing und Haushaltstraining) sowie eines eigenen Vertriebes.

Ziel des Projektes ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die diakonische Arbeit im Diakoniezentrum Tandala zu gewinnen, die Diakonie im Süden Tansanias weiter zu etablieren sowie Menschen mit einer Behinderung in ein Leben von sozialer und finanzieller Unabhängigkeit zu führen. Das Projekt soll gemäß eines Vorstandsbeschlusses zu 50% des Spendenaufkommens unterstützt werden.

2. Starke Frauen – eine deutsch-liberianische Partnerinnenschaft (Rummelsberg)

Die Diakoninnengemeinschaft Rummelsberg arbeitet in Kooperation mit den Verantwortlichen für Evangelische Jugendarbeit in Liberia weiter am Projekt „Strong women – a Liberian – German partnership“. Insbesondere die Unterstützung der Berufsausbildung junger Frauen ist dabei ein wichtiges Ziel.

Das sagen die Rummelsbergerinnen selbst dazu: „Im April dieses Jahres konnte sich eine kleine Delegation von zwei Frauen (Sabine Wendler und Elisabeth Peterhoff) einen Eindruck von dem Projekt vor Ort machen. Liberia ist immer noch durch den Bürgerkrieg geprägt.

Strong women - a Liberian - German partnershipDie Frauen haben sich, nachdem sie den Frieden ertrotzt haben und die beiden Führerinnenfiguren Ellen John Sirleaf und Leymah Gbowee sogar 2011 den Friedensnobelpreis erhielten, wieder sehr in die klassische Rolle zurückgezogen. Sie kümmern sich um Familie, Farm und vielleicht ein kleines Geschäft, um die ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. In der Jugend Liberias sieht man den Spiegel der Gesellschaft. Teilweise fehlt, aufgrund der Armutsverhältnisse und den fehlenden staatlichen Strukturen die elterliche Fürsorge und Bildung. Junge Frauen sehen oft nur den Ausweg, die Traditionen aufzunehmen und früh zu heiraten, damit sie versorgt sind.

Die evangelischen Jugend Liberias versucht die jungen Männer wie Frauen anzuregen, in Bildung und Ausbildung zu investieren. Junge Menschen sollen ihr Potential entfalten und aktiv ihr Leben selbstwirksam gestalten. Insbesondere den jungen Frauen soll durch eine berufliche Bildung Empowerment und Mut gegeben werden, ihren Lebensweg mit ihren Gaben selbst zu gestalten und eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen.“

Weil das Projekt bereits durch Spendenmittel des VEDD unterstützt wurde, sollen in diesem Jahr 25% der Weihnachtsspenden dorthin verwenden werden.

3. Medizinprodukte für das städtische gemeinnützige Krankenhaus Nr. 3 in Ternopil/ Ukraine (Rothenburg)

Wegen der besonderen weltpolitischen Situation soll in diesem Jahr mit einem Anteil von 25% der Spendenmittel ausnahmsweise auch ein Projekt unterstützt werden, das vom Grundsatz einer „Unterstützung von Bildungsmaßnahmen“ abweicht.

"Städtische gemeinnützige Krankenhaus Nr. 3" in Ternopil in der Westukraine.

Die Brüder- und Schwesternschaft Martinshof Rothenburg unterstützt die Arbeit des „Städtischen gemeinnützigen Krankenhaus Nr. 3“ in Ternopil in der Westukraine. Dies fungiert als Schwerpunktkrankenhaus für Kriegsverletzte und benötigt dringend zur Versorgung der kriegsverletzten Menschen medizinisches Gerät (Defibrillator, Electrocoagulator).

Bruder Achim Trobisch schreibt dazu: „Ich war im Rahmen eines Hilfstransportes persönlich in diesem Krankenhaus und konnte mich von der Notwendigkeit genannten medizintechnischer Ausrüstung überzeugen. Wir wollen das Krankenhaus unterstützen und kriegsverletzten Menschen eine sach- und fachgerechte medizinische Versorgung zuteilwerden lassen.“

Wir hoffen, mit diesen drei Impulsen einen kurzen Einblick in die jeweiligen Arbeitsfelder gegeben zu haben. Ziel unserer Spende ist es, die Projekte strukturell und ideell zu unterstützen und freuen uns sehr über diesen grenzenlosen Dienst.

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