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Was ist ein heiler Mensch?

» … Aus guter Tradition Zukunft gestalten — dieses Motto unserer Schwes­tern­schaft hat mich immer sehr angesprochen.

Eine gute Tradition in Sarepta ist die Bildung. Durch meine christ­liche Sozia­li­sation habe ich mich schon als Kind und Jugend­liche intensiv mit den Fragen des Glaubens beschäftigt. Im Rückblick gab es in meinem Glauben immer wieder verschiedene Schwer­punkte- auch bedingt durch verschiedene Lebens­si­tua­tionen: früher war ich eher pietis­tisch geprägt, später sprach mich eher die feminis­tische Theologie an — und heute?

Name: Sr. Anette Benecke
Alter:
 54
Beruf: Sozialarbeiterin
Ort: Bielefeld
Weiter­bildung:  Diako­nisse (einge­segnet 2010)
Gemein­schaft: Sarepta-Schwes­tern­schaft (Bethel)

Den Menschen als GANZES sieht Diakonisse Sr. Anette BenekeDie theolo­gisch-diako­nische Zusatz­aus­bildung / Diako­nis­sen­wei­ter­bildung in Sarepta hat mir viele Antworten auf Fragen des Glaubens gegeben; sie gab mir eine gute Grundlage zur Ausein­an­der­setzung: biblisch, geschichtlich und aktuell. In jeder Ausbil­dungs­gruppe treffen ja Menschen mit unter­schied­lichen Prägungen aufein­ander. Der wertschät­zende Austausch mit anderen Frauen war für mich immer sehr spannend. Mir bedeutet theolo­gische Bildung sehr viel; später war das auch ein Grund zu meiner Weiter­bildung als Prädikantin.

Bildung ist nie abgeschlossen- aber die Diako­nis­sen­wei­ter­bildung hat eine gute Basis gesetzt, mich immer wieder neu mit theolo­gi­schen Themen zu beschäf­tigen und den Glauben in alle Lebens­be­reiche einzubeziehen.

Seit sechs Jahren bin ich nun Diako­nisse der neuen Form. Oft werde ich gefragt, ob sich in meinem Selbst­ver­ständnis etwas durch die Ausbildung verändert hat. Ja, ich werde an meinem Arbeits­platz als Sozial­ar­bei­terin in der Behin­der­ten­hilfe und in der Psych­iatrie öfter zu diako­ni­schen und theolo­gi­schen Themen befragt — ob von Kolle­ginnen und Kollegen oder den Menschen, die durch unseren Dienst betreut werden.

Aus guter Tradition Zukunft gestalten — das gilt für meinen persön­lichen Glauben, meine Arbeit und unsere Schwesternschaft.

» Diako­nisse – den GANZEN Menschen sehen — als leibliches, seeli­sches und spiri­tu­elles Wesen …

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