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Wie kann ich Menschen am besten helfen?

» … Nach meinem Abschluss als Erzie­herin mit dem Schwer­punkt Heilpäd­agogik und Psych­iatrie entschloss ich mich bewusst dazu, für eine diako­nische Einrichtung zu arbeiten. Da ich mich erst 2011 taufen ließ, hatte ich anfangs nur ein begrenztes christ­liches Basis­wissen. Zufällig entdeckte ich bei meinem Arbeit­geber — dem Evange­li­schen Diako­nis­senhaus Berlin Teltow Lehnin — einen Flyer über die Diako­nische Gemein­schaft in Teltow sowie Infor­ma­tionen zum Basiskurs.

Ich war zu Beginn unsicher, ob ich an diesem Kurs teilnehmen sollte, da ich Sorge hatte, dass durch zu viele Fachin­for­ma­tionen mein „naiver kindlicher Glaube“ — so würde ich meinen Glauben bis dato bezeichnen — geschwächt wird. Aller­dings hatte ich bereits zu damaligen Zeitpunkt großes Interesse an der diako­ni­schen Gemein­schaft und durch ein Gespräch mit der einstigen Oberin entschloss ich mich dazu, teilzunehmen.

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Name: Sr. Christa Lehmann
Alter: 28
Beruf: Erzieherin
Ort: Teltow
Weiter­bildung:  Basiskurs
Gemein­schaft: Ev. Diako­nis­senhaus Berlin Teltow Lehnin

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Menschenhelferin Sr. Chris LehmannBesonders mochte ich am Kurs das breite Spektrum der angebo­tenen Themen (Seelsorge, Kirchen­ge­schichte, Aufbau und Entste­hungs­ge­schichte der Bibel etc.). Hinzu kam, dass ich viele kritische Fragen stellen konnte. Im Kurs ging es nicht darum, Menschen zu missio­nieren und vom diako­ni­schen Denken und Handeln zu überzeugen.

Ich persönlich denke, dass der Basiskurs auch ein guter Weg für Glaubenslose (Konfes­si­onslose?) ist, sich zu infor­mieren. Zu einigen Teilnehmern habe ich immer noch guten, persön­lichen Kontakt; zudem entwi­ckelten sich über die Dauer der 1,5 Jahre hinweg Freund­schaften, die weiterhin bestehen. Rückbli­ckend kann ich sagen, dass der Basiskurs mich in meinem Glauben bestärkt und gefestigt hat und mir überdies in meiner täglichen Arbeit mit Menschen mit geistiger Behin­derung Unter­stützung bietet.

» Basiskurs – bestärkt mich in meinem Glauben -
und hilft mir bei meiner diako­ni­schen Arbeit!

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