Überspringen zu Hauptinhalt

Rückblick Haupt­ver­sammlung

Bericht von der VEDD-Haupt­ver­sammlung vom 30.10. – 1.11.2018 in Rummelsberg

Anke Bode, Luther­stift Falkenburg, unter Mitwirkung von Richard Ewald, Johan­nes­stift, und Heidi Albrecht, VEDD-Geschäftsstelle

Downloads

Wandel gestalten – im Netzwerk aktiv

Die Haupt­ver­sammlung begann mit einem Abend­mahls­got­tes­dienst in der Philip­pus­kirche in Rummelsberg. Das „ich bin so frei“ – als Ruf an uns in der Nachfolge war eine stärkende Einladung in die Tagung. Die Grußworte zu Beginn der Tagung, überbracht durch Rektor Dr. Günter Breitenbach von der Rummels­berger Diakonie, KR Diakon Heinz Karrer von der Evang. Landes­kirche Bayern, von Diakonin Nicole Ganss für die EKD-Konferenz der Beauf­tragten für gemein­de­be­zogene Dienste und Dr. Martin Zentgraf vom Zehlen­dorfer Verband, machten alle deutlich, dass die Bedeutung von Diako­ninnen und Diakonen in kirch­lichen und diako­ni­schen Arbeits­feldern neu geregelt wird. „Von der Aufgabe her denken“ spiegelt den Weg zu verän­derten Berufs­grup­pen­pro­zessen. Die landes­kirch­lichen Berufs­grup­pen­pro­zesse zeigen eine Neuori­en­tierung kirch­licher Strukturen.
Ein weiteres Thema der Grußworte war, dass zunehmend mehr Menschen im Diakonat arbeiten, die keine Kirchen­zu­ge­hö­rigkeit oder religiöse Anbindung haben. Sie bringen sich mit guter Fachkom­petenz ein und es ist eine große Aufgabe, sie in kirch­liche Struk­turen und Unter­nehmen einzu­binden und in ihrer diako­nisch-kirch­lichen Loyalität zu stärken – auch als gemeinsame Aufgabe von Gemein­schaften mit Unter-nehmen.

Themen­block „Auswertung strate­gische Ziele 2014 – 2018“

https://​www​.vedd​.de/​v​e​r​b​a​n​d​/​s​t​r​a​t​e​g​ie/

Die Arbeit am Tagungs­thema begann mit der Ausein­an­der­setzung zu dem strate­gi­schen Entwick­lungs­prozess des VEDD von 2014 – 2018.
Wir Delegierten punkteten zu den vier Strategien unsere Meinung, wie wichtig uns das Thema ist und wie wir wahrnehmen, dass am Thema gearbeitet wurde:

  • Projekt­ent­wicklung, Quali­fi­zierung, Fachlichkeit
  • Verband als Impuls­geber, Ideen­geber, Förderer
  • Entwicklung, Kommu­ni­kation und Beteiligungsorientierung
  • Vom Dachverband zum Fachverband – Netzwerk

Schnell wurde klar, dieser Schritt ist wichtig und es ist viel erarbeitet worden: Projekte wurden umgesetzt, Literatur veröf­fent­licht, verschie­denste Konfe­renzen intern und extern zu den Themen veran­staltet und v.a. wurde die Vernetzung der Gemein­schaften gefördert.
Dabei fiel der Satz: der Wandel gestaltet auch uns, wir müssen sehen, was auf uns zukommt und wie wir damit umgehen – auch in unseren Gemeinschaften.
Die Haupt­er­kenntnis nach dem Rückblick: alle Delegierte empfinden das Geleistete als Fachverband wichtig! Eine zentrale Frage ist, wie können wir das, was im VEDD passiert, noch besser in die Gemein-schaften trans­por­tieren? In Zukunft soll daher noch stärker im Fokus stehen, wie es für die unter­schied­lichen Gemein­schaften erfahrbar und konkret werden kann, was im VEDD passiert.

Themen­block „Satzungs­än­derung“

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Satzung und des üblichen Prozedere einer Mitglie­der­ver­sammlung. Eine Satzungs­än­derung wurde erfor­derlich, weil das Finanzamt die Gemein­nüt­zigkeit des Verbandes anfragt. Zum Erhalt der Gemein­nüt­zigkeit ist es erfor­derlich, konkret Zweck und Maßnahmen der Verbands­arbeit zu beschreiben. Die Maßnahmen, die mit den strate­gi­schen Entwick­lungen umgesetzt wer-den, machen deutlich, dass der Verband der Gemein­schaften sich breit in Diako­nats­fragen öffnet und in der Aus- und Weiter­bildung und diako­ni­schen Profi­lierung Schwer­punkte seiner Arbeit setzt.
Die Beratungen und Abstim­mungen wurden ausführlich disku­tiert, sodass eine umfang­reiche Satzungs­än­derung alle Delegierten mitnahm in die Verän­de­rungen. Nach einer leben­digen Diskussion stimmten die Delegierten der Satzung eindeutig zu. Der Vorstand ist damit beauf­tragt, die erfor­der­lichen Schritte weiter zu verfolgen.

Bericht des Vorstandes

Prof. Zippert stellt das vom VEDD entwi­ckelte „Glossar Diakone, Diako­ninnen, Diakonat“ vor. Es beschreibt Kompe­tenz­profile von Diako­ninnen und Diakonen, gibt eine Übersicht über das „Amt“ der Diako­ninnen und Diakone, zeigt mögliche Ausbil­dungswege auf, erklärt wie in den Landes­kirchen die Berufung und Einsegnung gehandhabt wird, welche Gemein­schaften und Tätig­keits­felder es gibt. https://​www​.vedd​.de/​d​o​k​u​m​e​n​t​e​/​g​l​o​s​s​ar/ oder Anfrage über die Geschäftsstelle.
Eine zweite Veröf­fent­li­chung zeigt eine Synopse neuerer landes­kirch­licher Geset­zes­texte, für die Arbeit der Gemein­schaften in und mit den Landeskirchen.
https://​www​.vedd​.de/​b​e​r​u​f​s​p​r​o​f​i​l​-​d​i​a​k​o​n​_​i​n​/​r​e​c​h​t​l​i​c​h​e​-​g​r​u​n​d​l​a​g​en/

Diakon Markus Wechsler stellt die fünf Säulen der Öffent­lich­keits­arbeit des VEDD vor:

  • Corporate Design
    Logo, Farben
    Vorlagen
    Erscheinungsbild
    Bildsprache
  • Homepage
    Social Media
  • Newsletter
  • Techni­sches Netzwerk
  • Werbe­träger
    Give Aways
    Messe- und Ausstellungsmaterial
    Printprodukte

Und er stellt die neu überar­beitete und weiter entwi­ckelte Homepage des VEDD vor https://​www​.vedd​.de/.
Die Seite bietet den Gemein­schaften die Möglichkeit sich darin zu vernetzen und sich mit einer Unter­seite auf der VEDD – Seite zu präsen­tieren. Damit sind die Gemein­schaften nun einge­laden, die Seite des VEDD mit Leben zu füllen, d.h. mit aktuellen Infos und Berichten zu füttern. Das Netzwerk brauche den Rücklauf aus den Gemein­schaften, denn diese haben so viel zu erzählen! Mit Social Media erreicht die Arbeit jetzt auch zunehmend eine breitere Zielgruppe.
Abschließend wurde der Wirtschaftsplan abgestimmt.
Dann luden die Rummels­berger zu einem Abend der Begegnung mit dem Thema „mia san mia“ ein, mit viel Lachen und Genießen nach der inten­siven Arbeit. Es gab Erhei­terndes und Besinn­liches, leckeres Essen und viel gute Musik!!

Themen­block „Wandel gestalten – im Netzwerk aktiv“

Der Donnerstag begann mit einer Andacht zu Off. 21,6 „Gott spricht: ich will den Durstigen geben von der Quelle des leben­digen Wassers umsonst.“ – Jede_​r erhielt eine Trink­flasche mit Wasser und dem Text für seinen Lebensweg.
Der Vormittag wurde mit der Methode „Barcamp“ gestaltet. Zum Einstieg wurde mit Hilfe der Ergeb­nis­bilder aus der Haupt­ver­sammlung in Moritzburg 2017 nach dem Sachstand jetzt — ein Jahr danach — gefragt. „Wenn ich die Wolke vom letzten Jahr sehe: Was ist daraus geworden und wo stehen wir gerade in unserer Gemein­schaft?“ „Ergibt sich darauf eine Frage­stellung oder Ideen zur Weiter­arbeit für eine ´Session´?“.
Zu diesen Session-Themen wurde gearbeitet:

  • Wie gelingt es hoffnungsvoll und freudig der Zukunft entgegen zu gehen?
  • Gemein­schafts­über­grei­fente Fachkon­vente im Netzwerk VEDD
  • Nachwuchs­ge­winnung
  • Ohne Diakon_​innen geht es nicht
  • Berufs­verband – Berufspolitik
  • Begleitung in den ersten Berufsjahren
  • Diakonin (hoch 2) = Erwar­tungen (hoch8)

Zahlreiche Delegierte fühlten sich einge­laden, ihr Sessionthema im Verband im Netzwerk der Gemein-schaften weiter zu bringen. Projekt­gelder stehen dafür – und auch für andere Netzwerk-Projekte der Gemein­schaften zur Verfügung. https://​www​.vedd​.de/​v​e​r​b​a​n​d​/​a​u​s​s​c​h​u​e​s​s​e​-​u​n​d​-​p​r​o​j​e​k​t​g​r​u​p​pen. Der VEDD sichert die Ergeb­nisse – und bringt sie im Wandel gemeinsam gestalten weiter.

Zum Schluss: die nächsten Termine:

  • Die nächste VEDD Haupt­ver­sammlung findet vom 15.10. – 17.10.2019 in Hephata, Treysa, statt.
  • Der Verband lädt ein zum nächsten VEDD – Tag: 01.05. – 03.05.2020 im Johan­nes­stift in Berlin.
An den Anfang scrollen